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Ungesunde oder falsche Ernährung

Haarausfall ist in vielen Fällen oft genetisch bedingt, trotzdem kann eine ausgewogene Ernährung entscheidend zur Haargesundheit beitragen. Die besteht aus viel Gemüse und Obst sowie Vollkornprodukten, die dem Körper die zur Haarsynthese notwendigen Vitamine z.B. Biotin und Mineralstoffe, wie Zink liefert.

Jeder Mensch hat durchschnittlich 100.000 Haare. Ein Haar fällt spätestens nach sechs Jahren aus und macht einem neuen Platz, so dass der Verlust von 80 bis 100 Haaren pro Tag völlig normal ist. Verliert man mehr als 100 Haare pro Tag über einen längeren Zeitraum hinweg, spricht man von Haarausfall.

Damit kräftige Haare wachsen, die fest in der Kopfhaut verankert sind, benötigt der Körper wichtige Hilfsmittel in Form von Vitaminen und Spurenelementen. Die Grundsubstanz der Haare ist Eiweiß. Ein gesunder Mensch sollte pro Tag 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht mit der Nahrung aufnehmen. Besonders viel Eiweiß enthalten Lebensmittel wie beispielsweise Fleisch, Milch, Milchprodukte, Fisch und Hülsenfrüchte.

Folsäure ist wichtig für das Zellwachstum. Ein Erwachsener sollte täglich ca. 400 Mikrogramm Folsäure zu sich nehmen. Folsäure ist enthalten in grünem Blattgemüse, Obst, Hülsenfrüchten sowie Vollkornprodukten. Biotin, ein wasserlösliches Vitamin das vor allem in Milch und Milchprodukten, Eiern, Vollkornprodukten sowie Hülsenfrüchten enthalten ist, außerdem ist Biotin Bestandteil des Eiweißstoffwechsels und somit auch an der Bildung der Eiweißstruktur des Haares beteiligt. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Biotin liegt zwischen 30 und 60 Mikrogramm.

Ebenfalls sehr wichtig für ein gesundes Haarwachstum ist Zink, das an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt ist. Zinkreiche Lebensmittel sind Rindfleisch, Eier, Käse sowie Austern. Darüber hinaus kann sich auch eine Unterversorgung mit Eisen und Jod durch brüchiges beziehungsweise trockenes Haar äußern.