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Ernährungsplan

Wenn Sie sich nach den Regeln der Ampel- oder besser gesagt der 4-Farben-Diät ernähren wollen (die Ampel hat ja nur drei Farben), gelten folgende Regeln.

Die Hauptmahlzeit beginnen Sie mit einem grünen Salat, am besten aus einer kleinblättrigen und dunkelgrünen Sorte. Für das Dressing nehmen Sie einen Teil Öl, ein Teil Essig und ein Teil Wasser. Diese Mischung hat den besten Vitaminlösungs-effekt. Wichtig: Das Öl sollte aus der Region kommen. Wenn Sie in Deutschland leben, empfiehlt sich Sonnenblumen-, Distel- oder Rapsöl (Leser ausItalien oder Spanien würden dagegen zum heimischen Olivenöl greifen). Das zur Zeit wertvollste Öl ist übrigens das Rapsöl. Es hat den höchsten Vitamin- und Mineralstoffanteil.

Die Bitterstoffe in dem Salat öffnen und aktivieren Galle und Leber. Die Fermente beginnen zu arbeiten und zerlegen die Fette, dadurch werden Vitamine und Mineralstoffe besser verwertet. Die jetzt gelösten Fette sind gereinigt und werden in Energie umgesetzt. Schadstoffe, die die Leber nicht verarbeiten kann, werden über die Haut ausgeschieden. Wenn die Haut nicht richtig ausscheidet, werden diese Stoffe im Gewebe abgelagert.

Wenn Sie die Hauptmahlzeit mit dem beschriebenen Salat eröffnen, werden Sie spüren, wie gut Ihnen das tut. Leider lässt es die Zeit oder auch die Situation am Arbeitsplatz oft nicht zu, dass Sie sich einen solchen Salat machen können. Als Ersatz empfiehlt sich eine Liebstöckelsuppe. Die bekommen Sie als ganz einfache Tütensuppe, die Sie sich in einer Tasse zubereiten können. Sie ist zwar nicht optimal, aber besser als gar nichts.

Beim nächsten Gang sollte etwas Rotes, Gelbes und Weißes auf Ihren Teller kommen. Als Alternative zu dem Weißen können Sie auch etwas Blaues nehmen, denn Weiß gilt ja als ein helles Blau.

Das Rote auf Ihrem Teller regt die Kreislauftätigkeit an und sorgt somit für einen besseren Transport der Nährstoffe in Ihrem Körper. Rot erhöht die Temperatur. Wenn Sie frieren, brauchen Sie mehr davon, wenn Ihnen zu warm ist, weniger. Der Rotanteil sollte außerdem erhöht werden, wenn Sie müde oder depressiv sind (oder beides),. Bei Überaktivität hyperaktiven Kindern: Für sie so wenig Rot wie möglich (aber nie ganz weglassen, ein wenig Rotes brauchen auch sie). Die Geschmacks-richtung bei Rot ist scharf. Einmal in der Woche sollte der Rotanteil aus Fleisch bestehen, denn Fleisch hilft bei der Verdauung.

Die Farbe Gelb ist für das Organpaar Milz und Schilddrüse bestimmt, damit beeinflusst sie das Immunsystem und vor allem die Haut. Gelbe Nahrungsmittel sind beispielsweise Nudeln, Kartoffeln, Fenchel und Kohlrabi. Die beiden letztgenannten sind besonders wichtig für Milz und Schilddrüse. Noch ein Tipp: Wenn sich eine Erkältung anbahnt, sollten Sie viele gelbe Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Außerdem empfiehlt sich die Erhöhung des Gelbanteils im Speiseplan, falls Sie unter Haarausfall leiden oder unter trockener und vielleicht auch entzündlicher Haut. Die Geschmacksrichtung der Farbe Gelb ist mild bis pikant.

Weiße oder blaue Nahrungsmittel aktivieren Niere und Blase, sie helfen also dabei, Schadstoffe aus dem Körper auszuscheiden und verhindern, dass sich Harnsäure ablagert, beispielsweise in den Gelenken. Die Geschmacksrichtung der weißen und blauen Speisen ist salzig

Den Abschluss der Mahlzeit bildet auch bei der Ampeldiät das Dessert. Damit die Bauschspeicheldrüse aktiviert wird, sollte der Nachtisch entweder süß oder aber sauer sein. Sauer wäre Obst, das natürlich passend zur Jahreszeit gewählt wird und aus regionalem Anbau stammen sollte (im Sommer beispielsweise Kirschen). Die Alternative zum Sauren wäre etwas Süßes, sehr empfehlenswert ist ein kleiner Vanillepudding. Warum aber süß oder sauer? Zucker und Fruchtsäuren sind schnelle Energiebringer. Sie wirken wie ein Streichholz, das die Kohlenhydrate und Fette anzündet, bei deren Verbrennung Energie freigesetzt wird.

Zum Frühstück sollten sie möglichst Sauerteigbrot mit Butter und ein wenig Wurst oder Käse verzehren. Verzichten Sie bitte auf konservierte Brotaufstriche wie beispielsweise Nuss-Nougat-Cremes. Sie bringen Kalziumphosphate in den Körper, die sich in den Kapillargefäßen der Haut einlagern und sie dadurch verstopfen, was den Stoffwechsel der Haut stark beeinträchtigt.

Das Abendessen sollte eher spärlich ausfallen und möglichst vor 20.00 Uhr eingenommen werden. Ideal wären Brot, Butter, Hartkäse oder Wurst und dazu ein trockener Rotwein. Ein Salat, wie Sie ihn sich als Auftakt der Hauptmahlzeit zubereitet haben, wäre auch nicht schlecht. Der bei vielen mittlerweile fast obligatorische Espresso danach schadet ebenso wenig wie eine Tasse Filterkaffee. Im Gegenteil, Kaffee hilft bei der Ausscheidung der Schadstoffe. Allerdings sollte immer ein Glas Wasser dazu getrunken werden.

Wie Sie sehen, fügt sich die Ampeldiät sehr natürlich in die normalen Ernährungs-gewohnheiten ein und ist äußerst unkompliziert. Wenn sie sich dann noch an saisonale Nahrungsmittel aus Ihrer Region halten, sorgen Sie bestens für die Gesundheit vor.